Donnerstag, 27. Dezember 2018

Korallen im Klimawandel - Forschen für die Riffe von morgen. HR-Inforadio, 30.12.2018

30. Dez 2018,  HR-Inforadio: Korallen im Klimawandel - Forschen für die Riffe von morgen. In "Wissenswert", 7:35, 15:35 (Wh), 19:35 (Wh), 22:05 (Wh), eine Sendung anlässlich des Internationalen Jahres des Riffs 2018; u.a. mit Prof. Leinfelder, FU-Berlin, nähere Infos siehe hier, Mediathek siehe hier:

Samstag, 22. Dezember 2018

Gut zu Wissen: BR Fernsehen: Korallenriffe in Gefahr

22.12.2018, 19:00: BR Fernsehen: Korallenriffe in Gefahr.

Korallenriffe in Gefahr: Fischschwärme, Schildkröten, Meeresschnecken: Korallenriffe sind Orte großer Artenvielfalt, an denen normalerweise das Leben tobt. Doch weite Teile der Riffe sterben ab, manchmal binnen weniger Monate. Grund ist die steigende Temperatur der Ozeane, die den empfindlichen Korallen zusetzt. "Gut zu Wissen" zeigt in beeindruckenden und bedrückenden Bildern, wie es den Riffen geht. Können sie noch gerettet werden?
U.a. mit Prof. Gert Wörheide, LMUsiehe hier (bis 06:18), auch für Mediathek

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Interview mit Prof. Gert Wörheide: "Wir sind mitten in einem Aussterbeereignis"

In diesem Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht Prof. Gert Wörheide (LMU München) über Korallenriffe, Klimawandel und Tourismus. Wie sieht die Zukunft aus und was können wir Menschen überhaupt tun um die Riffe zu retten.

zum Interview

Donnerstag, 29. November 2018

Chasing Coral: Ein Dokumentarfilm zeigt Glanz und Elend der tropischen Korallenriffe

Zum Internationalen Jahr des Riffes 2018 zeigt das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Kooperation mit dem Bremer Kommunalkino City 46 den Dokumentarfilm „Chasing Coral“ des US-amerikanischen Regisseurs Jeff Orlowski.

Der vielfach preisgekrönte Film begleitet ein Team von Meeresforschern, Filmemachern und Korallenliebhabern bei ihrem Versuch, den klimabedingten Wandel in tropischen Korallenriffen filmisch zu belegen. Die verheerenden Korallenbleichen sollen mit Zeitraffer-Kameras aufgezeichnet werden. Dabei kämpft das Team gegen technische Fehlfunktionen und Naturgewalten.

Entstanden ist eine dramatische, bewegende und bildgewaltige Dokumentation, die schonungslos vor Augen führt, wie menschliches Handeln die Riffe zerstört. Die Aufnahmen zeigen sowohl die einzigartige Schönheit der Riffe wie auch das katastrophale Sterben unter der Meeresoberfläche.

In Kooperation mit dem Kommunalkino City 46 zeigt das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) den Film in der deutschen Version am Samstag, den 8. Dezember um 19 Uhr im City 46, Birkenstraße 1, Bremen. Die Riffexperten Dr. Sonia Bejarano und Dr. Achim Meyer vom ZMT geben eine Einführung in den Film und die Problematik der Zerstörung tropischer Korallenriffe und stehen für Fragen und eine anschließende Diskussion zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

„Chasing Coral“ in 30 Ländern zu filmen dauerte über drei Jahre und über 500 Stunden unter Wasser, er soll ein Weckruf sein und ein Anstoß für jeden, unser Handeln zu hinterfragen, um den Klimawandel zu bremsen. Der 2017 veröffentlichte Film hat bereits etliche Auszeichnungen erhalten, wurde auf dem Sundance Film Festival mit dem Publikumspreis geehrt und ist für den Emmy Award nominiert. Regisseur Jeff Orlowski und sein Team produzierten auch den Vorgänger „Chasing Ice“, eine Dokumentation über das Abschmelzen der Polkappen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Film: https://www.chasingcoral.com/

Bilder:

Director Jeff Orlowski filming on the GBR - Photo by Richard Vevers © Chasing Coral

Gebleichter und abgestorbener Korallenblock - The Ocean Agency/XL Catlin Seaview Survey/Coral Reef Image Bank

Samstag, 17. November 2018

Zukunftsoptionen für Korallenriffe - Prof. Reinhold Leinfelder in der FAZ und auf SciLogs

Online-Artikel von Prof. Reinhold Leinfelder zum Thema: "Zukunftsoptionen für Korallenriffe – vielfältiges Handeln und langer Atem sind nötig"(for an english version see automatized google translation)

Der Artikel stellt die Langversion eines Artikels von Prof. Leinfelder in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11.11.2018 dar: "Städte unter Wasser" - Ist das Sterben der Korallenriffe noch aufzuhalten? (verfügbar via FAZ+)

Montag, 5. November 2018

Vortrag: Wie die Korallenriffe ins Meeresmuseum kamen - Dr. Karl-Heinz Tschiesche

Am 15. November 2018 um 19:00 Uhr  DEUTSCHES MEERESMUSEUM, Stralsund   


Korallenriffe sind die interessantesten und artenreichsten Lebensräume der Meere. Die Neugestaltung der Stralsunder Katharinenhalle als „Meereskundemuseum“ in den 1970er Jahren bot die damals einmalige Gelegenheit, einen repräsentativen Riffausschnitt aufzubauen.

Da die Handelsflotte der DDR regelmäßig ins Rote Meer fuhr, erwirkte der damalige Museumsdirektor Dr. Sonnfried Streicher die Mitreise eines Teams zum Bergen der benötigten Korallen und zum Fang der dazu gehörenden Tiere. Als Ergebnis der beiden Rotmeer-Expeditionen "Acropora" entstand vor 40 Jahren ein lebensnah gestalteter Riffpfeiler, der bis heute zu den eindrucksvollsten Museumsexponaten gehört.

 

Abb. oben: Dr. Karl-Heinz Tschiesche (r.) im Roten Meer. (Foto: Horst Schröder) 

Abb. links: Der sogenannte Riffturm im Deutschen Meeresmuseum (Foto: Götz B. Reinicke) 

Freitag, 12. Oktober 2018

Fotoausstellung: Tiere im Korallenriff – Kunstwerke der Natur

Zum Internationalen Jahr des Riffes 2018 hat das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) eine Fotoausstellung mit einigen der schönsten Korallenriffmotive zusammengestellt, die Forschungstaucher des Instituts während ihrer Feldarbeit aufgenommen haben. Darunter sind viele Nahaufnahmen, die dem Betrachter den Zauber dieser Unterwasserwelt offenbaren.

Tropische Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Erde. Diese „Regenwälder der Meere“ beherbergen schätzungsweise mehr als eine Million Arten an Tieren und Pflanzen. Einige der Riffbewohner erfreuen sich besonderer Popularität, wie Clownfische, Seeanemonen oder Meeresschildkröten. Aber wer kennt schon Weihnachtsbaumwürmer, Prachtsternschnecken oder Orang-Utan-Krabben?

So vielfältig wie die Arten ist die enorme Form- und Farbenpracht der Tiere in tropischen Korallenriffen. Ob es sich um aparte geometrische Muster, skurrile Körperformen oder mutige Farbkombinationen handelt – vor dem Auge des Betrachters entfalten sich abstrakte Kunstwerke.

Dabei offenbart die Nahansicht: auch in den kleinsten Nischen und sehr verborgenen Ecken des Riffes haben sich Untermieter eingenistet oder suchen Schutz im verwinkelten Höhlensystem der Korallen. Die Vielzahl an Riffbewohnern bildet ein fein ausgewogenes Netz aus Nahrungsbeziehungen, in dem jeder seine Funktion hat.

Die Ausstellung wird am 18. Oktober um 17.30 Uhr im Haus der Wissenschaft in Bremen eröffnet und läuft bis zum 29. Januar 2019. Gerne möchten wir die Medien und die Öffentlichkeit hierzu einladen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen gibt es hier!